Sarah Oppenheimer. N-01

29.02.2020 – 12.07.2020

In unmittelbarer Auseinandersetzung mit den Gebäudestrukturen des Kunstmuseum Thun hat die amerikanische Künstlerin Sarah Oppenheimer (*1972) ein Netzwerk aus architektonischen Instrumenten entwickelt. Diese ähneln Gebäudeelementen wie Fenstern, Türen oder Säulen und werden durch das Eingreifen des Besuchers jeweils manuell aktiviert. Wird eine Tür gedreht, ein Fenster aufgestossen oder an einer Säule gezogen, so verändern sich Dimension und Position vielfältiger Übergänge in angrenzende Räume. Der Museumsbesucher und die architektonischen Instrumente sind Teil einer gemeinsamen Performance und bringen die Choreografien des Ausstellungsraums zeitlich befristet in eine neue Ordnung.

Bild: Sarah Oppenheimer, S-337473, 2017, Foto: Serge Hasenböhler, Stahl, Glas, Architektur, Installationsansicht: Wexner Center for the Arts, USA, 2017

Eine Ausstellung/Veranstaltung von:

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