Alles zerfällt. Schweizer Kunst von Böcklin bis Vallotton

13.12.2019 – 20.09.2020

Eine Stimmung der Unsicherheit, die Entzauberung der Welt aber auch die Weltflucht und Sehnsucht nach Sagenhaftem war bezeichnend für die Zeit des späten 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Ausgangspunkt der Ausstellung ist Sigmund Freuds Schrift zu den narzisstischen Kränkungen der Menschheit – die Einsicht, dass der Mensch nicht der Mittelpunkt des Universums und auch nicht Herrscher über die Natur und sich selbst ist. Die Schau zeigt Schweizer Kunst des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des ersten Weltkriegs. Darunter bedeutende Werke von Ferdinand Hodler, Arnold Böcklin, Félix Vallotton, Alexandre Calame sowie Arbeiten von bisher weniger beachteten Künstlerinnen wie Annie Stebler-Hopf oder Clara von Rappard.

Bild: Gabriel, Loppé (02.07.1825 - 19.05.1913), Das Matterhorn, 1867, Öl auf Leinwand, 79.5 x 63.5 cm. Kunstmuseum Bern, Geschenk Hanna Bohnenblust, Bern

Eine Ausstellung/Veranstaltung von:

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