Baustelle Frauengeschichte

09.09.2021 – 19.12.2021

Mit einer «Baustelle» bereiten wir die künftige Ausstellung zur Frauengeschichte der Region Burgdorf und Emmental vor. Die Besuchenden können mithilfe verschiedener Wege eigene Geschichten und Objekte beitragen. Jeweils von 13:30-17:00 Uhr arbeitet jemand auf der Baustelle und freut sich auf Ihren Besuch.

Nicht eine sondern ganz viele Frauen und ihre Geschichte(n) sollen dereinst im Zentrum eines neuen Themenraums auf Schloss  Burgdorf stehen. Dieser soll jedoch nicht einfach als fixfertige Ausstellung serviert, sondern partizipativ erarbeitet werden. Unter dem vielschichtigen Titel «Baustelle Frauengeschichte» wurde dazu am 9. September ein spezielles Ausstellungsformat eröffnet. Ebenso einladend wie offen gestaltet, liefert der Raum derzeit eine Steilvorlage. Denn die Inhalte und Geschichten zur Burgdorfer Frauengeschichte sollen nun in partizipativer Manier, Schritt um Schritt von September bis Dezember zusammengetragen werden. Recherchierstation, Erzählsessel sowie eine Mitwirkungswand stehen bereit. Workshops und Website ergänzen die Art und Weisen, wie die Ideen ihren Weg auf die Baustelle finden können.

Der Ansatzpunkt des partizipativen Formats ist dabei durchaus selbstkritisch. Das Jubiläumsjahr zum Frauenstimmrecht zeigt vor allem eines: Die Gleichstellung von Frau und Mann ist noch längst nicht erreicht. Auch in der Geschichtsschreibung und der Museumswelt stehen einer grossen Anzahl dargestellter Männer nur vereinzelte Frauen gegenüber. Diese Beobachtung nimmt das Museum Schloss Burgdorf zum Anlass, die eigenen Ausstellungen auf die Präsenz von Frauen hin zu befragen und um gemeinsam mit der Bevölkerung und den Besuchenden nach Frauen, Frauenorganisationen und Frauenereignissen der Region Burgdorf und Emmental zu suchen, die später im Museum einen Platz finden sollen.

 

Eine Ausstellung/Veranstaltung von:

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