Paul Klee. Ich will nichts wissen

08.05.2021 – 29.08.2021

Wie viele Kunstschaffende der Avantgarde im frühen 20. Jahrhundert sucht Paul Klee nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen und beschäftigt sich mit der Frage nach den «Uranfängen von Kunst». Diese hofft er durch das Studium und das Sammeln von Kinderzeichnungen, Art Brut sowie prähistorischer und nichteuropäischer Kunst zu finden.

Erstmals werden anhand von Werken des Künstlers sowie privaten Dokumenten und Objekten die vielseitigen Quellen beleuchtet, die Klee in seiner künstlerischen Suche nach «unverbildeter Unmittelbarkeit» bestärkten. An seinem Beispiel wirft die Ausstellung auch einen kritischen Blick auf die ideologischen Denkmuster der Moderne, insbesondere auf die Vorstellung einer «ursprünglichen» Kunst.

Bild: Paul Klee, Paul u. Fritz, 1905, 19, Hinterglasmalerei, Aquarell; rekonstruierter Rahmen, 13 x 18 cm, Zentrum Paul Klee, Bern

Eine Ausstellung/Veranstaltung von:

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