Konolfingen zur Zeit Dürrenmatts

07.03.2021 – 21.11.2021

Die Sonderausstellung stellt den von Friedrich Dürrenmatt gezeichneten Ortsplan in den Mittelpunkt.

Sie zeigt hautnah, wie sich Stalden und Gysenstein in dieser Zeit zu Konolfingen entwickelten, thematisiert was die Menschen damals beschäftigte, wie sie lebten und welche Zusammenhänge die einzelnen Stichworte auf der Karte zu den späteren Werken von Friedrich Dürrenmatt ergeben.

Friedrich Dürrenmatt kam am 05. Januar 1921 († 14.12.1990) in Stalden im Emmental (seit 1933 Gemeinde Konolfingen) als erstes Kind von Reinhold und Hulda Dürrenmatt zur Welt. Der Vater war reformierter Pfarrer des Dorfes, sein Grossvater Ulrich Dürrenmatt war Politiker und Dichter. 

Die Weltwirtschaftskrise machte sich zu diesem Zeitpunkt auch in der Schweiz bemerkbar. Friedrich Dürrenmatt besuchte zunächst das Freie Gymnasium Bern, später das Humboldtianum, an dem er 1941 die Matura ablegte. Er war kein besonders guter Schüler (Gesamtnote: „knapp ausreichend“) und bezeichnete seine Schulzeit selbst als die „übelste Zeit“ seines Lebens. Die Schule wechselte er, weil ihm die Art des Unterrichts nicht gefiel, weil er schlechte Noten hatte und weil er durch sein Verhalten bei den Lehrern aneckte. Kurzzeitig war Dürrenmatt 1941 Mitglied einer Fröntler-Vereinigung, um sich von seinem Vater abzugrenzen, wie er später einräumte.

Eine Ausstellung/Veranstaltung von:

dorfmuseum-konolfingen

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