Tierschau im Kinderzimmer
01.03.2026 – 28.06.2026

Es ist erstaunlich, wie treffend Spielzeugtiere das Wesenhafte ihrer Art vermitteln können.
Jedes Kind muss die Welt für sich neu entdecken, dazu gehört auch, dass es die Tiere in seiner Umgebung wahrnimmt. Wie setzt sich das Bild, die Vorstellung, das Wissen um Tiere bei Kindern zusammen? Was bekommen sie von Erwachsenen vermittelt? Wie erleben Kinder Tiere im Alltag? Kann das geliebte Spielzeugtier dazu beitragen, mit lebendigen Tieren bewusster und achtsamer umzugehen?
Wer ein guter Landwirt werden soll muss schon als Kind ein Bäuerlein sein (Plato)
Schon in den ältesten Zeiten der Menschheit hat man für das Kind Tiere nachgebildet, die es in seiner Umgebung erlebte. Mit Kuh, Pferd, Ziege, Schaf und Federvieh machte sich der kleine Bauernbub mit seiner künftigen Tätigkeit vertraut. Obwohl die Technisierung heute vieles verändert hat ist selbst für Stadtkinder das Spiel mit einem Bauernhof immer noch spannend.
Tiere im Märchen
Charakteristisch für das Märchen ist das Erscheinen von phantastischen Elementen wie sprechenden Tieren. Böse und gefährlich wie Wolf und Bär, schlau wie die Katze, eklig wie der Frosch, prägen sie das frühere Tierverständnis. Oft sind Menschen durch einen bösen Zauber in Tiere verwandelt, durch liebevolle Zuwendung können sie erlöst werden. Es siegt das Gute über das Böse, das Schöne über das Hässliche und die Liebe über den Hass.
Über hundert Teddybären, Freund, Begleiter und Tröster in Kindertagen, sind in unserer Dauerausstellung in Szene gesetzt. Unsere Ausstellung zeigt dass jedes andere Spielzeugtier diese Rolle einnehmen kann.